ORF / EUROART im MQ


Der „Eurovision Song Contest Vienna 2015” sollte ein weltoffenes Fest der Toleranz, der Akzeptanz und der Vielfalt sein. Mit kulturellen Side-Events wie dem ESC-MQ-Möbel-Projekt, der EUROART, bot Österreich eine kreative und gehaltvolle Interpretation dieses Großevents, um über den musikalischen Tellerrand hinausblickend sozialkritische, gesellschaftspolitische, wissenschaftliche und künstlerische Themen aufzugreifen und ins Bewusstsein aller Eurovision Song Contest-Begeisterter aber auch dessen Kritiker zu holen.

Ort: MuseumsQuartier in Wien.
Im Sinne des Mottos „Building Bridges” sollten Europa und die ESC-Teilnehmerländer im Außenbereich des MuseumsQuartiers sichtbar gemacht werden. 40 KünstlerInnen aus ganz Österreich wurden eingeladen, jeweils einen der bekannten und beliebten „MQ-Möbel” künstlerisch zu gestalten. Das Kuratorenteam der Partner-Organisationen Leopold Museum, mumok und der Kunsthalle wählten die teilnehmende/n KünstlerInnen aus. Ihnen wurde das zu gestaltende ESC-Teilnehmer-Land fix zugelost.

Projekt/Projektmanagement ZS:
Organisation der künstlerischen Gestaltung nach Auswahl durch die Kuratoren
laufende Kommunikation mit den 40 teilnehmenden KünstlerInnen Materialprüfung / technische Umsetzbarkeit
Erstellung des Projekt-Zeitplanes Kommunikationsschnittstelle zwischen den Auftraggebern ORF/MQ sowie den kuratierenden Häusern Leopold Museum, mumok und Kunsthalle
Vertragserstellung und Vertragsabwicklung mit KünstlerInnen
Erstellung von 40 KünstlerInnen-Biografien wie Unterlagen für die Presse und Online-Kanäle inkl. Handling der Übersetzung.
Betreuung der KünstlerInnen bei der Projektumsetzung vor Ort
Aufstellung der 40 Möbel im MQ-Innenhof und intensive Zusammenarbeit mit der Projekt-Verantwortlichen des MQ, dem Verantwortlichen des ORF sowie der Presse-Verantwortlichen des MQ Erstellung des Kommunikationsplans und der Kommunikations-leistungen in Zusammenarbeit mit dem ORF
Logistik. Abwicklung der Versteigerung, Suche des durchführenden Auktionshauses, Organisation der Auktion, Einladungsmanagement, Betreuung der Auktion vor Ort

 

 

AirWorks – the art to innovate

Die klassischen Materialien in der Bildhauerei sind seit jeher Stein und Holz, später kamen Metall, Keramik oder Glas hinzu. Heute, im Zeitalter eines erweiterten Kunstbegriffes, finden sich sämtliche Materialien und Nichtmaterialien in der Kunst wieder. Aber Luft?
Im Auftrag der Borealis AG, die im Jahr 2009 mit einer Gesamtinvestition von 50 Mio. Euro Linz zum Zentrum der internationalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausbaute, und kuratiert von Edelbert Köb (damals Direktor MUMOK Wien), gestalteten 17 renommierte österreichische KünstlerInnen Skulpturen – bestehend aus Luft und von einer Kunst-Stoffhaut in Form gehalten.
ZS zeichnete für das Branding und die Visualisierung der Kommunikation verantwortlich (Projektkooperation mit Werkstatt Kollerschlag).

In Linz 2009 erstmals gezeigt, wurden diese AirWorks 2011 im Rahmen des 10-Jahres-Festes des Wiener MuseumsQuartiers in drei einzelnen Wochen-Zyklen der Öffentlichkeit präsentiert. Details rund um dieses Projekt unter www.thearttoinnovate.com

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In der Kategorie "Konzept/Großunternehmen" erhielt die Borealis AG für Air Works 2009 einen Maecenas-Anerkennungspreis.